Wirtschaft

Betriebsrat attackiert Vorstände

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BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch geht mit den Bossen der Autokonzerne hart ins Gericht. Sein Vorwurf: Man tue zu wenig für die Batterieproduktion.

von: Roland Scharf

In einem Interview mit der Wirtschaftswoche rechnet BMW-Betriebsratschef mit den Managern der deutschen Autoindustrie gnadenlos ab. Für ihn sei man nämlich kein Unternehmer, sondern eher ein Unterlasser, wenn man sich jetzt nicht um die Batteriezellproduktion kümmere. "Ich habe mich kürzlich mit dem Chef von CATL getroffen", erzählt Schoch. "Dieser chinesische Batterieproduzent baut in Erfurt ein Batteriezellwerk. Er kriegt es hin, in Deutschland Batterien zu fertigen, trotz höherer Stromkosten und Löhne. Unsere obersten Manager, die Herren Dieter Zetsche (Daimler), Harald Krüger (BMW) und Herbert Diess (VW) aber sagen, sie kriegen es nicht hin." Schochs radikale Schlussfolgerung: Offenbar sind chinesische Manager besser als deren deutschen Kollegen.

Gleichzeitig räumt er zwar ein, dass es natürlich auch etwas Mut erfordere, in diesen schwierigen Markt einzusteigen. Dennoch muss man jetzt investieren, um auch technologisch an der Spitze zu bleiben. Der Grund für Schochs Vorwürfe liegen auf der Hand: Mehrere Spitzenmanager drohen, tausende Arbeitsplätze abzubauen, die aufgrund der Elektromobilität nicht mehr gebraucht werden.


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