Durch die Grenzkontrollen wurde der Anreiz für den Tanktourismus erheblichgeringer.

Shell Huber

„Es ist immer etwas los“

Pächter Michael Huber und Mitarbeiterin Dana Prosser vor der Shell-Tankstelle in der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofs.

Michael Huber ist gut vernetzt, Geschäftssinn und Erfahrung nützt er für die Tankstelle, die Wirtschaftskammer, einen sozialen Fonds und einen Autowaschsalon.

von: Mag. Cornelia Mayr

„Wir waren die erste Tankstelle im Bundesland Salzburg mit einer 24-Stunden-Öffnung 365 Tage im Jahr – daher bekannt wie ein bunter Hund“, sagt Michael Huber, Shell-Pächter der Tankstelle in der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofs und jener in der Vogelweiderstraße. Gerade hat Huber den fünften Umbau – dieses Mal die Erweiterung des Lagers – hinter sich. Mit den Shopformaten der Lebensmitteleinzelhändler wird zwar die Logistik aufwendiger, damit aber mehr erwirtschaftet. Mit einem normalen, eher kleineren Shop wäre diese Tankstelle wohl kaum noch lebensfähig. Die Waren drehen sich durch Spar express wesentlich schneller und häufiger. „Wir haben nun einen überdurchschnittlichen Shopumsatz“, sagt Huber. 35.000 bis 40.000 Kassenbewegungen im Monat sind gang und gäbe. 

Die Tankstelle führt Huber, der 27 Jahre im Tankstellengeschäft tätig ist, bereits schon seit Ende der neunziger Jahre. Er hatte diese von seinem Vater übernommen. Shell ist seit Jahrzehnten an diesem Standort tätig – sozusagen der Platzhirsch.

„Wir sind seit jeher der Treffpunkt der Salzburger Nachteulen“, sagt Huber. Groß ist deshalb auch der Bedarf an Sicherheitsvorkehrungen. Die Mitarbeiter werden ständig in Sicherheitsfragen geschult, auch mit der Kripo. Als oberstes Gebot gilt: „Den Mitarbeitern und Kunden darf im Falle eines Zwischenfalls nichts passieren.“ Auf seine Mitarbeiter ist der Pächter sehr stolz, auf sie könne er sich verlassen. Und das nicht nur in punkto Sicherheit. Das Team Hubers besteht aus 15 Mitarbeitern, davon 5 in der kleineren Tankstelle in der Vogelweiderstraße. Die Mitarbeiter kommen aus sechs verschiedenen Nationen.

Großangelegt ist ein eigenes Raucherlokal, im Shop gibt es eine eigene Bistro-Ecke für Nichtraucher. „Es ist immer voll, es ist immer etwas los“, sagt Huber über sein Kommunikationszentrum. Das Bild eines gewöhnlichen Wochentags: viel Verkehr und viel Laufkundschaft draußen, drinnen im Shop steigt man sich fast auf die Füße.

Die Stadttankstelle in der Nähe des Hauptbahnhofs befindet sich auf einem Grundstück von 1.800 Quadratmetern, davon sind 340 mit Shop, Lager und der Portalwaschanlage bebaut. Sechs Zapfsäulenpunkte stehen zur Verfügung. 

„Ich bin eine Arbeitsbiene, aber ohne Stimmrecht“, sagt Huber über seine Tätigkeit in der Wirtschaftskammer Österreich, wo er „kooptiert“ ist. In Salzburg ist Huber stellvertretender Obmann der Tankstellen, Garagen und Serviceunternehmungen.

Der Shell-Mobilitätsfonds Austria wurde 2011 unter maßgeblicher Mitwirkung von Huber ins Leben gerufen. Darin sind fast alle Stationsbetreiber der Shell in Österreich Mitglied. Über Mitgliedsbeiträge und Kooperationsleistungen werden Personen mit einer mobilen Einschränkung unterstützt. Das kann sowohl der Kauf eines Blinden- oder Diabetikerwarnhundes sein oder eine sonstige Unterstützung einer bedürftigen Person.

Besonders stolz ist Huber auf seine neu gegründete MH-Betriebs G.m.b.H. in Oberweis/Laakirchen, Oberösterreich. Dort hat er einen Autowaschsalon mit vier Waschboxen , sechs Staubsaugerplätzen und ein Automatencafe an der B 144 auf die Beine gestellt. 


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